Stegbau
 

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  • Das Holz ist weg
  • Das erste Segmant  in Vorbereitung
  • Das erste Segment schwebt
  • Der Kran kommt
  • Der neue Steg schwebt ein
  • Fast fertig mit dem neuen Belag
  • Nach fast getaner Arbeit
  • Provisorischer Steg wird gebaut
  • Segment 1 und 2 gut gelagert
  • Segment 2 und 3 in Vorbereitung
  • Segment 3 (Anlauf) schwebt ein


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Bericht

Unser Steg Neubeplankung 2016
Nach fast 20 Jahren Einsatz war es dringend notwendig geworden unseren Steg mit einer neuen Holzbeplankung zu belegen. Da es auf Grund seiner Größe sich abzeichnete, das es nicht nur eine „Nebenbei - Aktion“ wird, begannen wir eigentlich schon Ende 2015 mit der Planung, das hieß vor allem, wie können wir diese Reparatur bezahlen. Erste Schätzungen beliefen sich auf einige Tausend Euro und auch die Technologie, sprich auf dem Wasser arbeiten oder Steg herausnehmen, musste noch geklärt werden.

Mit einer genauen Bestandsaufnahme der Abmessungen und technischen Gegebenheiten durch Dieter Schweda und Jochen Wallstab und einer damit möglichen Kostenschätzung des Holz- und Befestigungsmaterials konnten wir mit einem anscheinend überzeugenden Konzept an die Stiftung Spergau herantreten und um eine finanzielle Unterstützung bitten. Diese wurde auch recht Problemlos bewilligt. Damit konnten wir im Frühjahr 2016 das notwendige Holz bestellen. Wir nahmen Sibirische Lärche kesseldruckimprägniert. In einem ersten Arbeitseinsatz haben wir erst mal das Holz zugeschnitten und zum Nachtrocknen in die hintere Bootshalle gestapelt. Da dieser Bootsschuppen recht luftig ist, hat die auch gut geklappt. Durch die sehr großzügige Zuwendung der Stiftung Spergau konnten wir auch bei der eigentlichen Technologie, wie wir den Steg belegen, auf die Variante „Herausheben mit einem Kran“ zurückgreifen. Ralf konnte die Firma Maximum gewinnen diesen Auftrag zu übernehmen. Wir benötigten durch die Auslegerweite von ca. 25 m und das Gewicht der Stegsegmente von ca. 750 kg immerhin einen 40 t –Kran.

Am Wochenende 28.07. – 01.08. 16 war es dann soweit.

Donnerstagnachmittag haben wir den Steg vorbereitet, sprich die Scharniere freigelegt und gangbar gemacht. Teilweise mussten wir sie, da sie fest waren, durch lösen der Halterungen abnehmbar machen. Wir haben den Steg noch soweit wie möglich an Land gezogen, die Seile vorgelöst und an verschiedenen Stellen bereits die alte Bebretterung entfernt. Ebenso wurden die Ablagen für den Steg auf unserem Bootsplatz vorbereitet. Freitagvormittag kam dann der Kran. Auf Grund der Fahrkünste des Fahrers und der Allradlenkung des doch ziemlich großen Gerätes kam er bis zu unserem Bootsplatz gut durch. Mit sehr aktiver Hilfe der Kranmannschaft (1 Fahrer und 2 Anschläger) haben wir die drei Segmente recht problemlos aus dem Wasser heben und auf die vorbereiteten Böcke ablegen können. Sofort wurde mit dem Entfernen des Altholzes begonnen. Der Kran fuhr dann wieder weg und die Mannschaft konnte bis Ende des Tages das komplette alte Holz entfernen, zur Entsorgung fahren und das Schwimmergestell reinigen. Mit dem Kärcher ging das ganz gut und wir konnten feststellen, dass der Zustand auch nach den vielen Jahren recht gut war. Reparaturen an Schwimmern und Gestell waren nicht notwendig. Karsten hat noch einiges, sprich Zugösen und Räderbefestigungen zum besseren bewegen des Steges an der Rampe angebaut. Es konnten auch bereits mit den ersten Brettern des neuen Belages begonnen werden.

Nebenbei mussten wir, da sich für das Wochenende Besucher auf dem Wasser angekündigt hatten, einen „Behelfssteg“ bauen. Das klappte auch ganz gut. Die Vierer und Zweier der Vereine aus Holland und aus Diepholz konnten wir ohne Schaden aus dem Wasser heben (und der Steg hat auch gehalten).

Am Sonnabend ging es dann weiter mit der Neulegung. Mit mehreren Trupps wurden die neuen Bretter angepasst, zu gesägt und befestigt. Teilweise war es notwendig neue Löcher für die Schrauben in den Alu-Rahmen zu bohren. Insgesamt ging es zügig voran und wir konnten alle neuen Bretter auf den Steg bringen.

Am Sonntag haben wir noch einige Zuschneidearbeiten und die Befestigung der Anlegekante vorgenommen. Diese Kante besteht jetzt aus Recycleplastik-material, ist einerseits hart genug um äußere Beschädigungen zu vermeiden und auch weich und glatt genug ein sehr sicheres und komfortables Anlegen zu gewährleisten. Mittlerweile haben sich diese Eigenschaften bestätigt und alle, welche seit dem schon an- bzw. abgelegt haben, sind sehr zufrieden damit. Der Behelfssteg wurde auch wieder abgebaut und alles für die Rückführung der neu belegten Segmente in die Saale vorbereitet. Als wir dann am Ende zufrieden vor dem Steg saßen fiel uns auf das es „tropfte“. Großer Schreck, schnelle Untersuchung des Schwimmers und tatsächlich fanden wir ein kleines Löchlein aus dem Wasser lief. Karsten hatte dann die Idee es mit einer Treibschraube und Dichtung wieder zu verschließen. Also wurde noch etwas aufgebohrt damit alles Wasser rauslaufen konnte und nach einigen Stunden konnte das Leck verschlossen werden.

Montagvormittag kam wieder der Kran. Von der Kranbesatzung kam der Vorschlag das rechte Segment und den Zulauf als ein Teil zu heben. Dadurch versuchten wir beide Teile bereits an Land zu montieren. Gott sei Dank noch an Land. Durch die Montage der neuen Bretter haben sich die Maße der Scharniere zueinander etwas geändert und wir mussten teilweise neue Löcher bohren. Auf dem Wasser, wie ursprünglich geplant, hätte uns das riesige Probleme gemacht. Nach dieser kleinen Verzögerung klappte dann das zu Wasser lassen der Stegteile recht gut. Noch die Seile befestigen, die restlich Anlegekante angebracht einige Bretter (da wo die Scharniere sind) belegt und den Steg an die richtige Stelle geschoben – FERTIG.

Montagmittag schwamm das „Schmuckstück“ wieder und ich denke er sieht richtig gut aus und hat auch an Funktionalität gewonnen. Durch das etwas schwerere neue Holz liegt er ca. 1cm tiefer, das und die neue Anlegekante macht das Anlegen jetzt leichter.

Vielen Dank nochmal an alle Helfer (ich hoffe ich habe keinen vergessen):
Gabi und Oliver Bach, Dr. U. Kuhne, Dr. L. Kuhne, K. und Lucas Krause, N. Winkler, D. Scharfe, Robert Selle, J. Bock, T. Bock, P. Böttcher

Ralf Selle

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