Maifahrt nach Prieros 2011

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Dieses Jahr wie jedes Jahr – die Maifahrt nach Prieros. Und trotzdem war diese Fahrt  2011 etwas Besonderes.  Grund war die überraschend große Teilnehmer -zahl und auch der gute Mix aus Jung und Alt.

Neben den bewährten langjährigen Teilnehmern nahmen auch einige Jugendliche teil und Ralf hatte seine Fühler ausgestreckt nach ehemaligen Ruderern, welche auch sehr schnell zusagten und denen es auch sehr gefallen hat. Somit waren wir dieses Jahr über 20 Teilnehmer von denen 18 ruderten.

Der Ablauf war schon fast klassisch. Allerdings war bezüglich der Boote etwas Planung notwendig. Wir bauten zwei Doppelvierer ab und verluden sie auf den Hänger. Am Donnerstag holten wir von BBG Berlin noch unseren reparierten Doppelvierer  „Gemeinschaft“ und unseren neuen Doppelzweier ohne Stm. ab. Wir hatten somit die notwendigen  Bootsplätze zusammen. Nebenbei bemerkt – eine Woche nachdem wir unsere beiden Boote von BBG von der Bootswerft geholt hatten, brach dort ein Großfeuer aus, welches Teile der Gebäude vernichtete. Dort lagen unsere Boote auf einem Lager direkt neben diesen Gebäuden. Wenn der Brand eher ausgebrochen wäre, hätten unsere Boote Schaden genommen. Da haben wir Glück gehabt.

Zum Abendessen am Donnerstagabend in der Gaststätte „Zum alten Fritz“ waren zwar noch nicht alle Teilnehmer da, wir konnten dort einen ganzen Raum belegen und das Essen und  das Bier haben uns hervorragend gemundet.

Am Freitag wollten wir die Boote anbauen. Leider merkten wir, dass der Werkzeugkasten in Berlin in der Bootswerft vergessen wurde.

Also mussten Günter und Ralf schnell nach Berlin fahren um ihn dort zu holen. Trotzdem haben wir das anriggern zügig abschließen können und so ging es mit 3 Vierern nach Kummersdorf. Der „Wolziger“ hatte „normalen“ Wellengang und trotz des nervigen Gegen-windes waren wir zur guten Mittagszeit in unserer Stammgaststätte.  Das Essen war wieder prima, eine kleine Mittagpause war auch noch möglich und schon ging es, diesmal mit Schiebewind, zurück. Abends war gemütliches Beisammensein auf der Terrasse angesagt. Am nächsten Tag kamen noch Christina und Karl-Heinz dazu, um nach vielen Jahren wieder mal eine Wanderfahrt zu probieren. Ziel war Alt Schwerin am Teupitzer See. Eine schöne Strecke, abwechslungsreich mit Seen und Kanälen. Der Wind meinte es vormittags gut und schob uns kräftig vorwärts. Auf dieser Strecke bekam unser neuer Gig-Doppelzweier seine Wassertaufe. So waren wir mehr als pünktlich im „Landgasthof“, welcher jetzt ein „Grieche“ ist. Wir hatten zwar manchmal das Gefühl, dass die Bedienung mit 18 Gästen überfordert war, trotzdem bekamen letztendlich alle ihr Essen. Nach einer schönen „Mittagsruhe“ ging es dann, gegen den Wind, heimwärts.

Die ersten kleineren Seen waren kein Problem, erst die Querung des Köriser Sees rüber zum Hotel „Zur Linde“, bei Seitenwind machte uns klar, so einfach wird es nicht bei mehr und mehr auffrischendem Wind. Das Anlegen war auch nicht ohne, sogar am Steg von „Sparta“ Klein-Köris schwappte es mächtig. Nach dem Kaffeetrinken entschieden wir, dass nur ein Vierer zurück fährt, die anderen sollten am nächsten Tag ihr Glück versuchen. Gegen den kräftiger werdenden Wind und bei ziemlichen Wellen auf den Seen hatte die Vierermannschaft ganz schön zu tun, aber die „alten Recken“ Christina, Karl-Heinz, Günter und Ralf bissen sich durch und kamen nach einer Stunde in Prieros gut an, sogar noch eher als die per PKW geholten anderen Mannschaften. Auf den Schrecken hin musste man sich am Abend beim Grillen erholen. Dazu noch viele Schwärmereien von alten Zeiten. Da machte uns auch die Nacht-kühle nichts aus (wozu gibt es Decken).

Am Sonntag wurden die restlichen Boote von Klein Köris geholt und eine Mannschaft, verstärkt von Christine Koch (ehem. Müller) machte eine kleine Tour nach Dolgenbrodt. Danach wieder Boote abbauen, Hänger beladen und großer Abschied. Die Rückfahrt mit einigen Staus ging zwar nicht sehr zügig vonstatten, trotzdem waren wir mit allen Arbeiten (Boote reinigen und fertig machen) gegen 17:00 Uhr fertig.

Es war wieder eine schöne Fahrt mit neuen positiven Impulsen.

Ralf Selle

 

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