Winterwanderung durch die Elster-Luppe-Aue

Traditionsgemäß trafen wir uns am ersten Sonntag im neuen Jahr zur Winterwanderung.

Wie vereinbart waren alle Wanderlustigen an der Neumarktskirche versammelt und bei kräftigem Schneefall stapften wir am Schleusengraben entlang zur Brücke über den Mittelkanal nach Meuschau. Auf dem neuen Hochwasserschutzdeich entlang der Saale führte uns unser Weg zum Hohndorfer Holz. Der Weg war tief verschneit und es lief sich recht beschwerlich, zumal es nicht aufhörte zu schneien. In unsere winterliche Kleidung gehüllt trippelten wir im Gänsemarsch den Feldweg zur Stachelbrücke. Auf Grund der im Vorfeld sehr nassen Witterung war der Feldweg durch das Befahren mit schwerem Ackergerät sehr zerfahren. Dies war nicht so ohne weiteres zu erkennen, da bereits schon einige Zentimeter Schnee lagen. An der Stachelbrücke über die Luppe wurde unsere Truppe durch Nora mit Ihrer Mutti Ellen, Enkelin und Tochter unserer Sportfreunde Schweda  und Antonia, Enkelin der Sportfreunde Scharfe/Schade  begrüßt. Ihnen bereitete der Schnee großes Vergnügen und immer wieder zeichneten sie Figuren in den tiefen unberührten Schnee. Außerhalb des Örtchens Kollenbey wollte uns unser Bootshauswirt Herr Wiensch mit Glühwein überraschen. Aber  bei diesen Witterungsverhältnissen war es nicht möglich. Kurzerhand  tranken wir den mitgebrachten heißen Tee und frisch zubereitete  Fettschnitten  wurden ebenfalls in der Schutzhütte am Wegesrand verzehrt.

Eberhard stieß hier mit dem Auto zu uns. Da der tiefe Schnee einigen zu schaffen machte, wurden Kinder und „Fußlahme“ in die beiden bereit stehenden Autos verfrachtet und zum Zielort transportiert.

Rechtzeitig zum Mittagessen trafen wir in der Bootshausgaststätte ein. Hier nun wurden wir mit Glühwein empfangen.  Danke unserem Wirt für das wärmende Getränk.

Nach dem wir uns ausreichend gestärkt hatten, aufgewärmt und getrocknet waren ging es entlang des Saaleradweges  durch das Gelände der ehemaligen Papierfabrik Merseburg zurück zu unseren Autos, die kaum noch unter der Schneehaube zu erkennen waren. 

H. Wallstab

 

  
 

 

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